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Am Morgen fielen wir müde vom Vorabend aus den Betten. Aufräumen war angesagt und während dem Putzen schlich sich langsam die deprimierende Abschiedstimmung ein.
Tagsüber waren alle Teams beschäftigt und wer nichts zu tun hatte, nutze die freie Zeit um für den Abend noch einmal ordentlich Schlaf zu tanken.
Um 18 Uhr wanderte das ganze Camp zum naheliegenden Schlosspark um [pi!] bei ihrem Auftritt auf dem Nixenrockfestival als ersten Act zu unterstützen
Zum Abendbrot gab es dann noch eine Überraschung. Herr und Frau Müller präsentierten uns ein außergewöhnliches Essen. Als das Tuch über den Töpfen gelüftet wurde, kam ein riesiges leckeres Spanferkel zum Vorschein. Unter jubelndem Applaus wurde den Herbergseltern ein selbstgebautes Mühlenmodell überreicht. Nach dem festlichen Schmaus verkrümelten wir uns und danach geht’s ab auf unsere alljährliche selbstorganisierte Abschiedsdisko, bei der wir gemeinsam bis in die Nacht tanzen werden.
Heute erwachten wir alle schon mit einem kribbeln im Magen. Alle waren aufgeregt wegen der bevorstehenden Abschlusspräsentation. Der Vormittag ging unter den Vorbereitungen wie im Flug vorbei. Vor allem Maske, Bühne, Kostüm und Schauspiel hatten viel zu tun. Die Halle im Reiterhof musste hergerichtet und die Schauspieler geschminkt und eingekleidet werden.
Um 18 Uhr ging es dann los mit dem ersten Programmpunkt. Vor dem Eigang der Halle hatten die fleißigen Bühnenleute einen Laufsteg aufgebaut, auf dem sich nun die ersten Models präsentierten. Mit wunderbar schrägen und aufwendig gestalteten Kostümen schritten sie vor den Gästen auf und ab.
Ein dickes Lob an Lukas, der nach der Modenschau auf der großen Bühne seine selbstgeschriebene Strehlahymne mit der Gitarre präsentierte, auch Mirko rapte seinen Mediencamp-Lobsong. Danach gab es eine spontane Performance der Schauspielgruppe.
Mit dem Filmprogramm ging es weiter. Nach einem Haufen Dankesreden wurden endlich die überwältigenden Ergebnisse gezeigt. Nur soviel: Andreas war sehr stolz und auch den Zuschauern gefielen die Resultate. Den krönenden Abschluss bildete das Konzert von [Pi!], die ordentlich rockten und dem Publikum mit ihrem Auftritt einheizte. Lacher gab es unter anderem bei den Coverversionen von „Sponge Bob Schwammkopf„ und dem Titelsong von „Titanic“.
Alles in allem war die Präsentation ein voller Erfolg und nach dem Abbauarbeiten kehrten wir zufrieden in die Jugendherberge zurück. Zeiten für die Nachtruhe standen nicht am Plan und so wurde vor allem im Flur bis spät in die Nacht gefeiert und Musik gemacht.
Die Vorbereitungen für die Abschlusspräsentation am Freitag laufen. Heute trafen sich Maske, Bühne- und Kostümgruppe mit den Schauspielern zur Besprechung. Zusammen entwickelten die Teams Ideen für das Programm. Genaueres darf natürlich noch nicht verraten werden, aber klar ist, dass es dieses Jahr eine kleine Änderung im Ablauf geben wird und sich die Schauspielgruppe für dieses Jahr etwas ganz besonderes ausgedacht hat.
Alle Teams sind im Stress, um rechtzeitig mit ihren Projekten abzuschließen. So saß die Musikvideogruppe gestern noch bis spät nachts in der Redaktion um zu schneiden. Das Audioteam kümmerte sich tagsüber um die übrigen, noch unvertonten, Trickfilme. Natürlich kam die Freizeit trotz allem nicht zu kurz. Die „Netzspringer“ konnten gestern ihren ersten Sieg der Saison verzeichnen. Nach den ersten acht verlorenen Sätzen hatte das Team endlich einen Grund zum Feiern. Nach dem Turnier wurde der Film „ Abgedreht“ gezeigt, der uns alle zum Lachen brachte und man ließ uns eine halbe Stunde später zu Bett gehen als sonst.
Heute durften wir nach der Disko am vorigen Abend, gnädigerweise eine halbe Stunde länger schlafen. Die Filmarbeiten fielen aus, da ein Tagesausflug mit dem Rad geplant war. Nach dem Frühstück rief uns Andreas vor die Mühle und sagte er hätte eine Überraschung für uns. Er begann damit die Gruppen für die Radtour einzuteilen. Danach öffnete er seine Jacke und zu Freude aller kam darunter das nagelneue Camp-T-Shirt zum Vorschein. Niemand wurde vergessen und so fein eingekleidet ging es los. Die andere Gruppe, die nicht Fahrrad fuhr, wurde mit dem Auto zum Einkaufen fürs Picknick geschickt. Nach 2 Stunden Gestrampel erreichten die Radfahrer endlich den Rastplatz, wo die anderen schon mit dem Essen warteten. Es wurde ordentlich geschlemmt und am nahen See gebadet. Auf dem Rückweg tauschten wir und die tapferen Radler vom Hinweg wurden mit den Bussen gefahren. Die ausgeruhten Einkäufer strampelten zur Jugendherberge zurück. Der Nachmittag wurde entweder zum Arbeiten oder zum Baden genutzt. Am Abend wurden die meisten der Volleyballspiele nachgeholt und es gab Leckeres vom Grill. Wer Lust hatte, konnte sich außerdem vor der Nachtruhe noch kleine tschechische Trickfilme ansehen, die vor der Mühle gezeigt wurden.
Viele Informationen liegen uns nicht vor, aber gerade die geheimnisvollen Andeutungen der Kurzfilmgruppe machten uns neugierig. Aus den Quellen ist uns bekannt, dass das Team heute einen Mysteriösen Clip über einen Automaten drehte. Ansonsten ging es bei den meisten Gruppen weiter wie gewohnt. Die Musikvideogruppe drehte in einem Bürogebäude in Riesa, Die Audiogruppe vertonte einen Trickfilm, Maske und Bühne wahren auf die Sets verteilt und die Redaktion war wie immer mit Schneiden beschäftigt oder an den Orten des Geschehens mit der Kamera aktiv. Am Abend lieferte sich eine Auswahl an guten Volleyballern aus dem Camp ein heißes Match gegen die örtliche Mannschaft. Am Ende gab es ein hart erkämpftes Unentschieden und die Mannschaften gingen in Frieden auseinander. Der Höhepunkt am Abend war die Rap Performance von Mc Newcomer 2010 aka Mirko . Danach sorgten die Djs Atze Arendt, Crazy Moe und Timmy Tim bei der krassen Disko für Stimmung.
Sonntag, 18.07.2010 - 17:53 Uhr
Heute mussten die Jungs von der Reportage noch früher aufstehen also sonst. Um halb 8 gab es Frühstück und danach ging es ab zum Technischen Hilfswerk. Darüber drehen wir nämlich eine Reportage. Beim THW wurden bereits die Sachen für die geplante Übung gepackt. Danach fuhr die Truppe auf ein abgelegenes Fabrikgelände, wo die Übung stattfinden sollte. Arne durfte sogar in einem Wagen des technischen Hilfwerks mitfahren. Vor Ort wurde die Abseilung eines Verletzten und die Stützung einer Wand geprobt. Julian spielte dabei den Verletzten und wurde dafür auf eine Barre geschnallt und aus ca. 10 Metern abgeseilt. Nach den Übungen führte die Gruppe ein Interview mit dem Chef und einem Mitarbeiter. Mal sehen, was dabei raus gekommen ist...
Natürlich waren auch die anderen Gruppen so fleißig wie immer!
So können wir zum Beispiel der Kurzfilmgruppe gratulieren, die heute ihren ersten Clip fertig drehte!
Die Spiele des Volleyballturniers wurden heute leider abermals wegen heftigem Wind verschoben.
Freitag, 16.07.2010 - 20:26 Uhr
Nach dem Frühstück ging es für die Musikvideogruppe sofort zum Dreh. Heute stand unter anderem die Streitszene zwischen dem Bandsänger und seiner Freundin auf dem Plan. Dafür fuhr die gesamte Truppe mit Maske und Technik zu einer Tankstelle ca. eine halbe Stunde von Strehla entfernt. Es wurde sogar vor der Green Screen gedreht, um eine Autofahrt vorzutäuschen.Die Campredaktion war natürlich vor Ort und hielt das Geschehen in Bildern fest. Die Hitze machte den Schauspielern und allen anderen am Set dabei ziemlich zu schaffen. Beim Mittagessen sah das Musikvideo-Team jedoch sehr zufrieden mit sich aus.
Die Trickfilmgruppe war heute in einer alten Fabrikhalle, um die Idee zu einem ziemlich ungewöhnlichen Zeichentrickfilm zu verwirklichen. Als Untergrund dienten die Wände der alten Halle und mit Kreide wurden die niedlichen Figuren nach und nach auf den Putz gezeichnet. Schritt für Schritt enstanden mit der Kamera die Bilder für den Clip.
Die Redaktionsgruppe wurde heute Zeuge bei der letzten Fahrt der Gierseilfähre in Strehla. Die Fähre wird abgeschafft, da sie erneuert werden müsste, sich dies aber wirtschaftlich nicht rechnet. Als Erinnerung drehen wir eine kleine Reportage für die Stadt, damit man sich auch in Zukunft über die Strehlaer Fähre informieren kann. Der nette Fährmann stand uns dabei im Interview Rede und Antwort.
Nach einem erfrischenden Sommergewitter in der Nacht fiel das Aufstehen an diesem Morgen nicht schwer. In den Gruppen ging es sofort an die Arbeit. Um der Musikvideo-Gruppe gut zuarbeiten zu können trafen sich Bühne- und Kostümgruppe zur Besprechung in der Grundschule. Zusammen schmiedete man Pläne, welche Requisiten zur Umsetzung der Story nötig sein würden. Auch bei der Kurzfilmgruppe rauchten die Köpfe. Geschichten schreiben, Storyboard zeichnen und Planen stand hier auf dem Tagesplan.
Nach der ersten Nacht in den Jugendherbergsbetten und den aufgeheizten Zimmern, trafen wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück vor der Mühle. Andreas teilte uns nach einer kurzen morgendlichen Begrüßung unseren Gruppen zu und schickte uns zu den jeweiligen Teamleitern. Zusammen mit diesen machten wir uns auf den Weg zu den Arbeitsplätzen, die an diesem Tag aufgrund der drückenden Hitze vor allem bei der Kurzfilmtruppe sehr kreativ ausfielen (knapp 40°C). So erhielten die Gruppenmitglieder den Crashkurs in Dramaturgie im Schatten der Bäume auf dem Rasen hinter der Mühle. Bis zum Mittagessen gab es in allen Gruppen eine kleine Einweisung und die ersten Ziele für die folgenden zwei Wochen wurden festgesteckt.
Schon bei der Auffahrt zur altbekannten Mühle der Jugendherberge Strehla hieß uns „Steward Utz“ zur diesjährigen „Sächsischen Medienakademie“ willkommen. Auf dem Weg zum Organisationsbüro (der „Kapitänslounge“) kamen uns schon Matrosen, Wasserwesen und andere maritime Absonderlichkeiten entgegen. Der Höhepunkt der Gewerkerunde war das "Basteln für die Seefahrt’, wo mit selbstgefertigten Stabpuppen vor einem Bullauge im "U-Boot" schon erste kleine Kurzfilme entstanden. Nach einem kurzen Fotoshooting für den ultimativen Camp-Backstagepass machten wir uns auf zum Einkleiden und Schminken für die Kreuzfahrt. Bei der Kurzfilmstation erlebten wir dann unser erstes „Tiefsee-Abenteuer“ vor der Kamera. Nach einem letzten Strandfoto durften wir die Verkleidungen ablegen. Um 19 Uhr hielt unser “Kapitän“ Andreas die obligatorische Ansprache. Die Dozenten stellten sich in der Kennenlernrunde vor und vermittelten uns erste Inhalte zu den einzelnen Arbeitsgruppen.